3 mit Sex – «Mein Kollege hat mich beim Zweites Frühstück-Orgasmus erwischt»

Publiziert24. September 2021, 17:57

Lars greift sich im Homeoffice gerne in die Hose – und ist dann abends «zu müde» für Sexual intercourse. Bis Timon dahinter kommt.

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Um Pressure abzubauen, besorgt es sich Lars während dem Home-Business – bis Timo ihn auf frischer Tat ertappt.

Illu: Anna DeérBruce

Er ist ein bekannter Musiker, gilt als heterosexuell. Bruce wird auf der Strasse erkannt und empfängt Journalistinnen für Homestorys. Er datet öfter Männer als Frauen und muss aufpassen, dass ihn seine Groupies nicht ertappen.

Illu: Anna DeérSie ist Single mit wechselnden Liebschaften. Verliebt sich wahllos. Sucht Mr. Right und vertreibt sich die Zeit mit amourösen Fettnäpfchen und seltsamen Begegnungen zwischen feuchten Laken.Ella

Sie ist Solitary mit wechselnden Liebschaften. Verliebt sich wahllos. Sucht Mr. Right und vertreibt sich die Zeit mit amourösen Fettnäpfchen und seltsamen Begegnungen zwischen feuchten Laken.

Illu: Anna Deér

  • Nach seinen Ferien ist Lars gestresst. Er besorgt es sich deshalb regelmässig im Homeoffice.

  • Auf Intercourse mit Timo hat er am Abend keinen Bock mehr.

  • Nach ein paar Wochen mit täglichen Household-Business office-Orgasmen erwischt ihn Timo jedoch.

Dieses Jahr bin ich zum ersten Mal mit meinem Boyfi Timon in die Ferien gefahren. Ellas BFF Juno hat mal was geschwafelt im Sinn: «Die ersten gemeinsamen Ferien sind entscheidend für die Beziehung. Versteht man sich in den Ferien schlecht, sollte guy sich besser gleich trennen.» So ein Seich. Wir hatten in Frankreich genau die richtige Part Streit mit gutem Versöhnungssex danach. Das Problem begann erst danach.

«Fast beiläufig wandert meine Hand zwischen meine Beine»

Seit wir aus den Ferien zurück sind, ist tote Hose im Bett. Weil ich so gestresst bin. Ella ist für ein paar Tage verreist und Bruce auf Tournee. Ich kann mich also nicht bei Bruce ausheulen oder mir gute Tipps von Ella holen. Stattdessen sitze ich alleine in Unterhosen vor dem Computer system und wühle mich einem energischen Karnickel gleich durch mein Mailpostfach. Zwei Wochen Abwesenheit und die Inbox quillt über. Nachdem ich meinen letzten Fingernagel abgekaut habe, wandert meine Hand rapidly beiläufig zwischen meine Beine. Ich merke erst, dass sie da ist und an mir rumspielt, als ich eine Erektion habe. Ich bin über die Verselbstständigung meines Körpers verblüfft – und attractive. Mega, mega horny! Ich mache weiter. Nur ganz kurz. In 15 Minuten ist bereits das nächste Meeting.

Nach meinem ersten Household-Office-Orgasmus fühle ich mich entspannt und gut gelaunt. «Lars, du strahlst ja richtig von innen», meint eine Arbeitskollegin im Videomeeting. «Ja, unsere Ferien waren total erholsam», schmunzle ich gut gelaunt. Das energische Karnickel hat sich in den Bau verkrochen. Ich bin ganz ruhig. Aber nicht für lange.

«Soso, keine Lust auf Intercourse, hä?»

Schon am nächsten Tag stresst mich mein Task erneut und ich versuche, meine Nervosität mit Snacks und WC-Gängen zu stoppen. Nichts hilft, ausser… Ich mache es mir in meinem Bürosessel bequem und kontrolliere, ob die Conference-Kamera aus ist. Wenige Minuten und einen Orgasmus später ist der Pressure erneut verpufft. Und so wird aus einem Ausrutscher eine Gewohnheit und aus Nervosität Geilheit. Nach dem Morgenkaffee, zwischen den Meetings, nach der Mittagspause, am Abend, bevor die letzten Mails rausmüssen: Ich besorgs mir selbst am Arbeitstisch, mitten in der Arbeitszeit.

Wenn ich Timon nach meinen «anregenden» Arbeitstagen treffe, kuscheln wir. «Die viele Arbeit stresst mich so. Ich komme nicht in Stimmung, Timon», sage ich, wenn er Sex will. Das ist natürlich gelogen. Timon zeigt Verständnis, kann seine Genervtheit aber nicht ganz verbergen: «Aber das hat doch auch was mit deiner Prioritätensetzung zu tun, Lars», schmollt er. Das geht ein paar Wochen so. Bis Timon mal unter der Woche bei mir ausschläft, während ich in meinem Arbeitszimmer nebenan bereits fleissig am Arbeiten bin. Kurz vor meinem Znüni-Orgasmus knarrt der Parkettboden hinter mir. Ich erstarre mitsamt Penis in der Hand. Langsam drehe ich mich um. Timon steht im Türrahmen und schaut mich hässig an. «Soso, keine Lust auf Sexual intercourse, hä?»

«Seither masturbieren wir gemeinsam im Dwelling-Office»

Ich erkläre Timon alles: Meinen Strain und wie der Orgasmus mich entspannt. Wie ich danach konzentrierter arbeiten kann. Und behaupte sogar noch: «Und davon profitieren dann auch mein Arbeitgeber und mein Team, weil ich produktiver und relaxter werde.» Das mit der Produktivität glaubt Timon mir zwar nicht. Aber ich schaffe es, ihn zu beruhigen. «Wir können es ja auch zusammen machen», schlage ich schliesslich vor.

Seither masturbieren wir gemeinsam im Homeoffice. Für mich ist das in stressigen Zeiten die beste Form der Pause. Ich tue es auch alleine. Ich bin zwar nicht mega stolz darauf, aber schämen tue ich mich deswegen nicht. Ist doch natürlich, nicht? Ich wünsche meinen Teamgspändlis, Chefinnen und Arbeitgebern, dass sie es auch mal versuchen. Glaubt mir, nachdem ihr es euch besorgt habt, seid ihr so richtig entspannt und ertragt es viel besser, wenn jemand nervt. Jetzt im Homeoffice habt ihr die perfekte Gelegenheit dazu.

Ohlala! Hast du Lust auf mehr Abenteuer von Ella, Bruce und Lars?

Ella, Lars und Bruce heissen in Wirklichkeit gar nicht so, und auch einige Angaben sind geändert. Wahr ist aber, dass sie leidenschaftlich gern durch die Keller und Clubs der besten Stadt dieses Landes tanzen. Die drei Singles lieben Techno, Rührei und die stabilen Betten ihrer WG. Und sie wissen: Falls sie sich je zu dritt darin vergnügen, ist das das Ende von allem – oder der Beginn von etwas noch Grösserem. 20 Minuten erzählen sie exklusiv von ihren Abenteuern.

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